Einen PC selber aufrüsten

Einen PC selber aufrüsten

Geposted am 01. Apr, 2011 von IT-PRO in Eigenbau, Hardware

Nicht immer ist es notwendig seinen alten PC gleich weg zu werfen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die es einem erlauben den PC wieder aufzurüsten, ohne
sich dabei gleich in hohe Kosten zu stürzen. Die Aufrüstung des PCs ist dennoch mit einem erheblichen Zeitaufwand und oftmals auch mit einer Menge Geduld verbunden.

Des Weiteren erfordert diese Maßnahme eine große Stressresistenz. Bei einem Desktop-PC geht der Austausch besser als bei einem Laptop. Ein Grund hierfür ist unter Anderem das man das Gehäuse aufschrauben kann. Die darin befindlichen Komponente (Hardware), die der PC benötigt sind hier auf Steckplätzen angebracht und lassen sich somit leichter entfernen und erneuern.

Vorbereitung zum Aufrüsten

Bevor man in einen Elektronikmarkt rennt und sich auf die Nächstbesten Hardwarekomponente stürzt, sollte man sich jedoch schon im Vorfeld Gedanken darüber machen, welche Hardware man denn austauschen möchte, denn nicht jede Komponente passt zu jedem PC und dessen System.
So wären zum Beispiel Fragen zu klären, wie: „Unterstützt mein PC DDR2 oder DDR3 Speicher?“, „Welche Art von Slot hat er?“ und „ Von welchem Hersteller stammt eigentlich der Prozessor und CPU?“. Die Größe des Gehäuses ist ebenfalls ausschlaggebend für die PC-Aufrüstung. Sie ist unter Anderem für die Einpassung der Grafikkarte von Bedeutung, denn die Listen der verschiedenen Bauweisen der PCs ist lang. Ein großes Gewicht in der Bedeutung der Beschaffung der neuen Hardware fällt auch auf die Art des Netzteils, schließlich trägt es enorm zur Funktion des PCs bei.

Welche Hardware ist die richtige?

Wie oben bereits erwähnt ist die Aufrüstung des PCs von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Doch welche Hardware sollte man nun erneuern?
Hierzu nun einige Vorschläge und Anregungen.
Das Hauptaugenmerk sollte zu Beginn der Aufrüstung auf den Kern des PCs gelenkt werden,
sprich CPU. Er ist das Kernstück eines jeden Rechners. Zu beachten ist die Grundlage des CPU,
welche man bereits im PC besitzt, dies ist das sogenannte Mainboard. Welche Grundlage man besitzt, kann mit einem kleinen Tool (es trägt den Namen CPU-Z) genau bestimmt werden. Deshalb sollte man vor der Aufrüstung des PCs mit einem neuen CPU darauf achten, ob das Board dies auch unterstützt. In den meisten Fällen kann man sich diese Informationen im Internet auf den Herstellerseiten beschaffen. Dies geschieht in dem man auf der Herstellerseite nach seinem Modell sucht. Die dort angezeigte Kompatibilitätsliste zeigt einem, was möglich ist und was nicht. Fakt ist, je mehr „Kern“ der PC hat, desto mehr Leistung hat er. Weitere austauschbare Grundelemente sind die Grafikkarte, die Festplatte und der Arbeitsspeicher.

Laien sollten lieber den Profi ran lassen

Das Aufrüsten des PCs ist weder leicht noch geht es schnell, eine Menge Dinge sind im Vorfeld zu beachten und man sollte sich darüber bewusst sein, welchen Preis man bereit ist zu zahlen. Manchmal kann es einem auch gelingen bereits gebrauchte Hardware zu bekommen, dies schont den Geldbeutel. Keinesfalls sollte man sich überstürzt und ohne jegliche Information im Vorfeld an das PC aufrüsten wagen, es sei denn dies erledigt ein Spezialist der sich mit all diesen Komponenten auskennt. Nach den Dingen, die man mit seinem PC erledigen möchte, richten sich die Hardwareelemente.

Foto: Qilux Images – Fotolia

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